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Dorothee Elisabeth Tretschlaff

Letztes Todesopfer der Hexenverfolgung Brandenburgs

Diese Webseite versammelt Informationen über das 15-jährige Mädchen Dorothee-Elisabeth und ihr Schicksal. Die Zeitumstände um 1701, die Rolle des ersten Preußenkönigs Friedrich I., der Ablauf eines solchen Strafprozesses, die damals geltende Rechtsordnung und weitere Aspekte sind hier veröffenlicht und mit Quellenhinweisen und Links versehen.

Stefka Ammon (bildende Künstlerin) hat diesen Fall 2008 aus den Archiven für ihre temporäre Installation „Behelfsdenkmal“ geborgen, die auf dem 1. UM Festival 08 ausgestellt wurde.

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Dorothee Elisabeth Tretschlaff

Anders sein. Außenseiter in der Geschichte

Ein Beitrag zum Schülerwettbewerb Anders sein. Außenseiter in der Geschichte. Hintergründe der Hexenverfolgung in Prenzlau und Umgebung hat Anika Meister 2015 vom Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasium-Prenzlau, Klasse 11, betreut von Jürgen Theil geschrieben.
„Ausgrenzung bedeutet, dass ein einzelner Mensch oder eine Gruppe von Menschen aus Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ausgeschlossen werden.“

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Dorothee Elisabeth Tretschlaff

Dieter Moor auf der Suche nach Dorothee

Dieter Moor hat sich 2011 mit seinem Team auf die Spurensuche nach Dorothee begeben und wollte alles ganz genau wissen!
Ausstrahlungstermin dieser Folge von „Bauer sucht Kultur“ war am 14.9.2011 um 21:00 auf RBB.

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Dorothee Elisabeth Tretschlaff

Preis bei Geschichtswettbewerb für Schülerin

Die Prenzlauer Schülerin Luise Kretschmer hat mit ihrer 27 Seiten umfassenden und sehr beeindruckenden Forschungsarbeit „Der Fall Dorothee Elisabeth Tretschlaff“ erfolgreich am bundesweiten Wettbewerb »Ärgernis, Aufsehen, Empörung: Skandale in der Geschichte« teilgenommen!

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Dorothee Elisabeth Tretschlaff

Schüler-Facharbeit zum Thema Hexenwahn

Die 15-jährige Olivia Kirsten, Schülerin des Christa-und-Peter-Scherpf Gymnasiums aus Prenzlau hat in ihrer Facharbeit für das Fach Lebensgestaltung-Ethik-Religion Fragen zu Hexenwahn und Okkultismus recherchiert und sich auf sehr mutige, offene und persönliche Weise mit Vorstellungen, Mythen und Fakten auseinandergesetzt. Dafür hat sie die reale Geschichte von Dorothee mit einbezogen. Olivias umfangreiche Arbeit zeigt, dass die Epoche der Hexenverfolgung vor allem mit ihrem „Gruselfaktor“ gerade für Jugendliche

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Dorothee Elisabeth Tretschlaff

Ende der Themenwoche

Vom 11. bis 17. September 2010 konnte man in sich Fergitz und Prenzlau nachhaltig mit dem Thema der Hexenverfolgung auseinandersetzen. Insgesamt sieben Vorträge von Dozenten aus Halle, Prenzlau, Unna und Potsdam erschloßen ein Terrain das mit Mythen, eingefleischten Vorurteilen und festgefahren Vorstellungen teilweise so stark belegt ist, dass ein unvoreingenommener und differenzierter Blick auf die sogenannte Hexenverfolgung oft schon nicht mehr möglich scheint.

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Dorothee Elisabeth Tretschlaff

Dr. Vinzenz Czech: “Vom Kurfürsten zum König. Friedrich III./I. von Brandenburg-Preußen und die Rechtsprechung um 1700″

6. Vortrag Dominikanerkloster: Freitag, 17.09. 20:15, Dr. Vinzenz Czech, Potsdam

Dr. Vinzenz Czech lehrt und forscht am Lehrstuhl Landesgeschichte des Historischen Instituts der Universität Potsdam. Sein Schwerpunkt ist die Geschichte Brandenburg-Preußens auch unter dem Aspekt von (höfischen) Zeremonien und Inszenierungen als sichtbar gewordener Macht- und Rechtsanspruch von Herrschern der Frühen Neuzeit.

Für seinen Vortrag, der die Themenwoche abschloß, nahm sich Czech explizit die vorliegenden Akten zum Fall Dorothee Elisabeth Tretschlaff aus dem Geheimen Preußischen  Staatsarchiv vor und erläuterte Punkt für Punkt anhand der dort ablesbaren Amtswege und Ereignisse, was unter dem Rechtssystem in Brandenburg-Preußen um 1700 zu verstehen ist.

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Dorothee Elisabeth Tretschlaff

Dr. Marita Genesis: „Geköpft und verscharrt – Bestattungen auf dem Richtplatz. Eine archäologisch historische Betrachtung“

5. Vortrag Dominikanerkloster: Freitag, 17.9., 19:00, Dr. Marita Genesis, Potsdam

Marita Genesis studierte in Potsdam und Berlin Geschichte und Archäologie und promoviert derzeit zum Thema Richtstättenarchäologie. Sie leitete zum Zeitpunkt der Themenwochen eine Grabung an einer Richtstätte in Thüringen. Seit vier Jahren führt Genesis archäologische Grabungen gezielt an Hinrichtungsstätten durch. So fanden Kampagnen in Polen an der Templerkomturei Chwarszczany und am Galgenhügel in Alkersleben statt. Bereits 2006 hatte sie ihre Magisterarbeit an der Historischen Fakultät der Universität Potsdam über die „Scharfrichter in Brandenburg an der Havel“ eingereicht.

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Dorothee Elisabeth Tretschlaff

Dr. Silke Kamp: „Von Teufelsbannern und zänkischen Weibern – Hexenprozesse in Brandenburg“

4. Vortrag Dominikanerkloster: Donnerstag, 16.09., 19:00, Dr. Silke Kamp, Potsdam

Silke Kamp ist promovierte Historikerin, die an der Universität Potsdam studierte. Ihre Magisterarbeit von 2001, auf der der Vortrag basiert, „Arbeit und Magie in Brandenburg der Frühen Neuzeit“, ist auf historicum.net veröffentlicht. Ihr Hauptinteresse liegt auf Aspekten des gesellschaftlichen Gefüges, das bestimmte Verhaltensmuster und Handlungen bedingt und hervorruft.
Kamp stellte zwei historische Hexenprozesse aus Brandenburg vor, an denen sie den Begriff der Magie und die Bedeutung des gesprochenen Wortes in einer mehrheitlich schriftlosen Gesellschaft der Frühen Neuzeit erläuterte.

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Dorothee Elisabeth Tretschlaff

Gerhard Kohn: „Hexenverfolgung in und um Prenzlau“

3. Vortrag Dominikanerkloster: Mittwoch, 15.09., 19:00, Gerhard Kohn, Prenzlau

Gerhard Kohn ist als Mitarbeiter des Museums ganz dicht an Quellen und auf den Spuren der Vergangenheit – er kennt die Orte, an denen die traurigen Schicksale so vieler Männer und Frauen in Prenzlau ihren Lauf nahmen. In seinem Vortrag, der mit Namen von Opfern und Schauplätzen in Prenzlau gespickt war, wurde deutlich, dass auch hier etliche Hexenprozesse ihren unheilvollen Lauf nahmen. Gleich zu Beginn wies Kohn aber ausdrücklich darauf hin, dass bis jetzt keine Primärquellen zu diesen Vorgängen vorlägen – er hat seine Informationen aus Sekundärquellen, wie den tagebuchartigen Aufzeichnungen des Pfarrers Sühring, der in Prenzlau von 1654 -1663 wirkte und Geschehnisse in der Stadt verfolgte und niederschrieb.

Gleichwohl führte Kohn etliche zum Teil ausführlich beschriebene Fälle von Anzeigen und Prozessen wegen Buhlerei mit dem Teufel,